Nach Erkältungspause, Wiederanlauf und Monsterwoche, gab es in dieser Woche wieder normale, geplante Umfänge. Etwas erstaunt war ich über die Zeiten, insbesondere am Sonntag.
Mi – 10,2 km – Zeitnahme ber 9,35 km – 01:05:09 h (@ 06:58 Min./km, Hf-avg: 151) [1]
Fr – 6,3 km – 00:42:08 h (@06:40 Min./km, Hf-avg: 154) [2]
So – 13,3 km – 01:31:10 h (@06:53 Min./km, HF-afg: 151) [3]
[1] Der Schwerpunkt bei diesem Lauf lag auf einer bewussten Wahrnehmung und Steuerung des Bewegungsablaufs. Meinem “ich-laufe-die-ersten-km-unrund”-Problem wollte ich auf den Grund gehen bzw. es aktiv bearbeiten. Das gelang recht gut; ich bin praktisch – unterbrochen von einigen bungen aus dem Lauf-ABC und zur Lockerung – die komplette Runde sehr locker und rund gelaufen.
Schön. Wie ich auch schon früher mal beobachtet habe, hilft es mir, die Schrittfrequenz recht hoch zu halten und die Schrittlänge relativ kurz zu halten, bzw. den Fuß nahezu direkt unter dem Körperschwerpunkt aufzusetzen.
[2] Eine Eierlegende-Wollmilchsau-Einheit: die Luft war so, dass ich meinte, meiner Lunge auch mal wieder etwas Tempoarbeit zumuten zu dürfen. Anstatt “stumpfer, harter” Belastungsintervalle wählte ich heute ein flottes Fahrtspiel mit relativ kurzen Teilstrecken. Auf den ersten Teilstückchen baute ich noch ein paar Übungen aus dem Lauf-ABC ein.
Außerdem gab ich mir wieder Mühe, mich auf den Bewegunsablauf des Laufens zu konzentrieren. So sagt die durchschnittliche Hf (81% bei angenommenen 190 hf-max) fülr heute nur sehr wenig aus. Auf einem sehr schnellen Abschnitt ma meine Pulsuhr einen Maximalwert von 194 bpm. Das liegt satte 4 Schläge/Min. oberhalb der (erst kürzlich nach oben korrigierten) bislang angenommenen maximalen Hf. Hmmmpf. Ich muss wohl doch mal meine Hf-Max “ordentlich” ermitteln, habe aber immer noch keine Lust auf eine IKS-mäßige Belastung.
[3] Das waren zwei Einheiten sehr kurz hintereinander. Einmal 3 km “Run and Bike” mit der ältesten Tochter (6). Als wir wieder zuhause ankamen wollte ich eigentlich sofort weiterlaufen, aber wir mussten erst die zwischenzeitlich verschollene Restfamilie wiederfinden und so ergaben sich 15 Minute Pause. Diesen Trick mit der Pause werde ich wohl nochmal ausprobieren, denn die folgenden 10 km liefen echt wie am Schnürchen. Für einen langen Lauf war ich für meine Verhältnisse ausserordentlich schnell^Wzügig unterwegs: alle Splits (von der Auslaufphase abgesehen) lagen zwischen 6:30 und 7:10 Min./km)
Fazit:
Erstens: ich habe wieder ein rundes Laufgefühl (letzte Woche beklagte ich das Gegenteil); allerdings bin ich auch alle Einheiten im (neuen) Kayano gelaufen. Als Gegentest werde ich mich kommende Woche auf den NB 855 (den laufe ich seit Mitte Mai) beschränken.
Zweitens: Irgendetwas tut sich bei mir. Während der Woche bemerkte ich, dass mein Puls elastischer als früher reagiert und mein Maximalpuls wohl doch einigermaßen jenseits der 190 liegen wird. Ich kann – wie ich besonders bei der schnellen Einheit am Freitag beobachten konnte – sehr einfach mit dem Puls spielen. Hatte ich früher Mühe, den Puls ber die 165 zu treiben, komme ich nun locker in der ersten harten Belastungsphase auf Werte > 170 bpm, in den folgenden Belastungsphasen dann auch in Richtung 180. Die erfassten Pulsspitzen liegen nun durchgehend in der Gegend von 190 (oder auch höher, siehe [2]).
Nach harten Belastungen ist die Hf nach einer Minute wieder bei Werten um die 130 bpm; zu Beginn einer Trainingseinheit sinds nach einer Minute auch 120bpm.
Weiterhin kann ich bei gleicher Atemfrequenz (also gleicher empfundener Anstrengung) über längere Zeit einen höheren Puls ertragen als ich das bislang gewohnt war. Sowas merkt man natürlich nur mit Pulsuhr.
Mir ist heute erst nach 8 km aufgefallen, dass ich für den Wochenendlauf eigentlich viel zu schnell und mit zu hohem Puls (gedacht war an knapp über 140) unterwegs war. Da sich das bis dahin aber gut anfühlte, habe ich es auch dabei belassen.
Tags fr diesen Artikel:
laufen