Die Überschrift bringt’s auf den Punkt. Heute abend war die kurze Runde dran; und “kurze Runde” soll heute und zukünftig heißen: Tempodauerlauf, Intervalle, und andere Gemeinheiten. Nachdem ich diversen Quellen entnommen habe, dass die effektive Belastungsdauer so um die zwanzig Minuten liegen soll, ist die 40 bis 50 Minuten Runde sicher gut geeignet für diesen Zweck. Und sollte ich mal “zu schnell” geworden sein (so in zehn Jahren etwa …) kann ich immer noch problemlos auf 8,5 km erweitern.
Die erste viertel Stunde brauchte ich wie immer fürs Warmlaufen; und gerade wenn wirklich harte Belastungen geplant sind, will ich das lockere Einlaufen auch sehr ernst nehmen. Im Anschluss lief ich fünf (oder waren es doch sechs?) Belastungsintervalle. Konkret: ich beschleunigte allmälich, bis ich bei einem Puls zwischen 160 und 165 angekommen war und hielt das erreichte Tempo dann so lang, wie es noch einigermaßen zu ertragen war. Bei den ersten beiden Versuchen waren die zurückgelegten Strecken noch relativ lang und die Erholungspause relativ kurz. Danach waren die schnell gelaufenen Strecken vielleicht noch um die 400 m lang; beim letzten Versuch noch kürzer.
Zum Schluss war ich froh, es noch nach Hause geschafft zu haben. Ich schaffte es allerdings auch schon nach den ersten Belastungsintervallen nicht, zur Erholung locker zu traben. Ich musste immer erst eine kurze Zeit gehen. Rückblickend scheint mir das aber eher ein psychologisches Problem zu sein; beim nächsten Mal will ich mal versuchen, konsequent “durchzutraben” und das Gehen zu lassen. Wenn’s dann kraftmäßig nicht gelingt, soll mir das erstmal recht sein, aber versuchen möchte ich es.
Neben dem Kampf mit der Kraft und der Tempohärte (den ich so “la la” für mich entschied), führte ich noch einen kleinen Kampf mit der Technik, den ich deutlich verlor. Nachdem ich das RDS (Geschwindigkeits-/Entfernungsmessung) kurz vor dem Loslaufen endlich mit einer passenden Batterie versorgt hatte, wollte ich es auch benutzen. Nunja, ... jedenfalls muss es demnächst mal geeicht werden, denn weder bin ich fast 10 km gelaufen, noch wäre ein Kilometerschnitt von knapp über 4 Minuten realistisch. Und zur Krönung des Ganzen, hab ich mir beim Rumgedrücke auf der Puls-Uhr auch noch die Stoppuhr angehalten. Ich habe also auch keine Zeiten und Durchschnittspuls-Angaben für die Intervalle ermitteln können.
Strecke: 6,5 km
Zeit: schnell und hart